„Jenseits des Comedy-Mülls“ – HNA über Wortfront im Theaterstübchen Kassel
Zwei Wochen nach dem Interview in der HNA spielten wir am 24. April 2008 im Theaterstübchen Kassel. Juliane Sattler war dabei und schrieb in der HNA unter der Überschrift „Jenseits des Comedy-Mülls“ über unsere „bitterbösen Songs“.

Nein, Sandra sang an diesem Abend nicht die Lieder ihres Vaters Georg Kreisler, stellt die Kritik gleich zu Beginn fest – „doch Ironie und genaue Beobachtung bleiben“. Im Mittelpunkt stand Zeitgeistiges, vom „Postmodernen Arschloch“ bis zum „Beifahrer der Belanglosigkeit“, zwischen HipHop, Kammermusik und Chanson.
„Lebensgefährte Roger Stein, der die Texte und Kompositionen schreibt, ist nicht nur ein brillanter Klavierspieler, sondern auch als Sänger Extra-Klasse.“
Juliane Sattler, HNA, 26. April 2008
Wenn Roger „mit fröhlicher Unschuld zwischen Wut und Melancholie wechselt“, zeige sich Wortfront „als stilbildende Gruppe deutschsprachiger Popkultur“. Auch unsere Streicher hat sie gehört: Der „Teufelsgeiger“ Johannes Krampen und Rouven Schirmer am Cello gäben „mehr als nur den Background“ ab und steigerten mit ihren ungewöhnlichen Klangcollagen den Erfolg der Gruppe.
„Wer hier hinhört, ist wohl hungrig auf intelligente Unterhaltung jenseits des Comedy-Mülls und scharf auf gute Musik.“
Juliane Sattler, HNA, 26. April 2008
Die Kritiker hätten uns schon als „Rosenstolz“ für Erwachsene bezeichnet, man höre auch ein wenig Konstantin Wecker und ein bisschen Element of Crime heraus – „doch trotz aller Vergleiche: eine Schublade ist für Wortfront viel zu eng“. Und das Ende des Abends: „Stürmischer Applaus und zwei Zugaben.“
HNA, Kultur Kreis Kassel, 26. April 2008: „Jenseits des Comedy-Mülls – Sandra Kreisler und ihre Gruppe ‚Wortfront‘ mit bitterbösen Songs im Theaterstübchen“ von Juliane Sattler.


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