„Die Macht der Worte“ – Deister- und Weserzeitung über Wortfront im Gasthaus Hahn in Ottenstein
Im August 2012 waren wir als Duo im Saal des Gasthauses Hahn in Ottenstein zu Gast – ohne Band, nur Sandra Kreisler und Roger Stein am Klavier. Andrea Gerstenberger schrieb darüber in der Deister- und Weserzeitung unter dem Titel „Die Macht der Worte“.

Sie beschreibt, wie unser Abend mit den „Pensionierten Punks“ aus Kreuzberg und den guten alten Zeiten von Dosenbier ohne Dosenpfand begann – und wie sich das ländliche Publikum dabei „bestens“ amüsierte.
„Wer hier sitzt, der genießt jedes Wort der Tochter des unvergessenen, tiefsinnigen Georg Kreisler.“
Andrea Gerstenberger, Deister- und Weserzeitung, 28. August 2012
Es sei ein intimes Programm, das auch von Rogers Soli lebe – „und sei es nur mit einer Salzmühle als Instrument“. Roger erzählte außerdem von seinem Opa Fritz aus dem Berner Oberland und der Weisheit, dass es tief in seinem Herzen noch nach Pferdemist riecht. Mit seiner „zärtlichen Stimme“ schaffe er die romantischen Stimmungen an einem Abend, der ansonsten von der Macht des Wortes lebt.
„Und die lebt Sandra Kreisler voll aus. Zum Beispiel im Chanson über die ‚Klofrau vom Kanzleramt‘ oder die ‚Beifahrer der Belanglosigkeit‘.“
Andrea Gerstenberger, Deister- und Weserzeitung, 28. August 2012
Ganz am Anfang sang Sandra nur zum Takt des Metronoms über die Zeit: „Wir brauchen Zeit, um keine Zeit zu verschwenden, um noch ein bisschen hier zu sein.“ Das wünschten sich am Ende auch die Gäste – und forderten vehement vier Zugaben. Danke, Ottenstein!
Quelle: Andrea Gerstenberger, „Die Macht der Worte – Mit Chansons und intensiven Texten: Sandra Kreisler und Roger Stein“, Deister- und Weserzeitung, 28. August 2012. Foto: ag.

