„Primaten und pensionierte Punks“ – Appenzeller Volksfreund über mein Konzert in Appenzell
Am Freitag, dem 20. Januar 2017, habe ich im „Drei Eidgenossen“ in Appenzell gespielt – ein ganz kleiner, feiner Abend vor rund 20 Leuten. Mirjam Bächtold hat darüber im Appenzeller Volksfreund geschrieben, unter dem Titel „Primaten und pensionierte Punks“.

„Wie spricht man eine Frau in einer Bar an? Wie klingt ein Liebeslied nach zehn Jahren Beziehung? Es sind Alltagssituationen, die Roger Stein besingt – in poetische Worte gefasst und oft bissig und ironisch auf den Punkt gebracht.“
Mirjam Bächtold, Appenzeller Volksfreund, 25. Januar 2017
Sie zitiert einen Satz von mir, der mir bis heute wichtig ist: „Denn Humor ist die einzige Möglichkeit, den Schmerz in dieser Welt ab und zu zu verspotten.“ Und sie geht durch die Lieder: das „dumpfe Reihenhausgesicht“ beim Klassentreffen, die pensionierten Punks und die „guten alten Achtziger“, das wohl ehrlichste Liebeslied nach zehn Jahren Beziehung („Primaten sind gefährlich und im Herzen primitiv“) und mein Herz, das „aus Freilandhaltung stammt“.
„Er spielt auf der Klaviatur des Lebens nicht nur die lauten Dur-Töne. Auch die leisen, melancholischen Klänge finden Platz in seiner Show und stimmen das Publikum mit philosophischen und poetischen Texten nachdenklich.“
Mirjam Bächtold, Appenzeller Volksfreund, 25. Januar 2017
Erwähnt werden auch Wortfront mit Sandra Kreisler und mein Soloalbum „Lieder ohne mich“ – und warum die Lieder zwar ohne mich auskommen, ich aber live trotzdem gebraucht werde:
„Aber bei den Live-Auftritten braucht es Roger Stein sehr wohl – ob er in Deutschland vor rund 600 Leuten auftritt oder wie am Freitagabend in Appenzell vor rund 20.“
Mirjam Bächtold, Appenzeller Volksfreund, 25. Januar 2017
Danke, Appenzell!
2024 war ich wieder da: „Singender Poet bei den «3 Eidgenossen»“.
Quelle: Mirjam Bächtold, „Primaten und pensionierte Punks – Der Musiker Roger Stein stellt dem Schmerz der Welt singend seinen Humor entgegen“, Appenzeller Volksfreund, Innerrhoden, 25. Januar 2017. Foto: Mirjam Bächtold.

