„Kluge Wortkaskaden“ – Memminger Zeitung über Wortfront im PiK Memmingen

Im September 2011 waren wir zu zweit mit unserem Programm im PiK in Memmingen zu Gast – Sandra und Roger Stein. Die Memminger Zeitung schrieb über unseren Auftritt unter der Überschrift „Kluge Wortkaskaden – Sandra Kreisler und Roger Stein bestechen durch spitzfindige Texte“.

Sandra Kreisler singt mit ausgestrecktem Arm ins Mikrofon
Sandra – Fotograf unbekannt

„Man muss die Ohren spitzen, man muss höllisch aufpassen, um kein Wort, keinen Reim zu verpassen.“

(grö), Memminger Zeitung, 27. September 2011

Wir fragten uns selbst auf der Bühne: Machen wir Chansons? Kabarett? Popmusik? Der Besucher im PiK sei jedenfalls „schnell überzeugt“ gewesen – von „ausgefeilten, spitzfindigen Texten, musikalisch ebenso perfekt arrangiert und serviert“. Der Kritiker erzählt den Abend nach: vom „Artenschutzlied“ über die pensionierten Punks, von Rogers Rentner-Zukunft, von den Söldnern der Gegenwart, vom postmodernen Arschloch und von „Kein Beweis“: „Dass ich komme, ist noch kein Beweis, dass ich bleibe!“

Roger Stein singt am Flügel ins Mikrofon
Roger – Fotograf unbekannt

Auch Rogers Lieder über seine Herkunft kommen vor – arme Bauern im Berner Oberland, viele Kinder und tote Pferde, „und tief in meiner Seele riecht es immer noch nach Pferdemist!“. Romantisch werde das Herbstmanöver besungen, ehrlich die Verbindung zur Volksmusik gestanden („damit subventionieren wir die Wortfront!“), und zum Schluss kamen die Klofrau vom Kanzleramt und die Amöbe Ferdinand zu Wort.

„Schwirrt dem Zuhörer der Kopf von so vielen Worteskapaden, so vielen klugen, witzigen, überraschenden Einfällen, so viel Esprit, Tempo und Leidenschaft. Ein gelungener Abend, an dem anspruchsvolle Besucher voll auf ihre Kosten kamen.“

(grö), Memminger Zeitung, 27. September 2011

Wenige Tage vorher waren wir in St. Gallen – hier die Kritik des St. Galler Tagblatts.

Danke, Memmingen!

Memminger Zeitung, Dienstag, 27. September 2011: „Kluge Wortkaskaden – Musikkabarett: Sandra Kreisler und Roger Stein bestechen durch spitzfindige Texte“ (grö).

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