„Für den Prix Pantheon 2016 nominiert“ – TagesWoche über Hazel Brugger und mich
Im Januar 2016 meldete die Schweizerische Depeschenagentur, dass Hazel Brugger und ich für den Prix Pantheon 2016 nominiert sind – den deutschen Kabarett- und Satirepreis, den das Bonner Pantheon Theater gemeinsam mit dem WDR verleiht. Die Basler TagesWoche brachte die Meldung am 21. Januar 2016.

„Slam-Poetin Hazel Brugger und Liedermacher Roger Stein sind für den deutschen Kabarett- und Satirepreis «Prix Pantheon 2016» nominiert. Die beiden Schweizer buhlen mit acht weiteren Nominierten um die Auszeichnung für aufstrebende Bühnenkünstler.“
sda, TagesWoche, 21. Januar 2016
Am 19. April trafen die zehn Kandidaten im Halbfinale aufeinander. Vor uns hatten unter anderem schon die Acapickels, Piet Klocke, Eckart von Hirschhausen, Kaya Yanar und Hagen Rether an dem Wettbewerb teilgenommen.
Mein Kommentar
Hazel Brugger und ich – zwei Schweizer, gemeinsam nominiert für den Prix Pantheon. Bezeichnend finde ich allerdings, wie unterschiedlich die Schweizer Medien, allen voran das SRF, darauf reagiert haben: Über Hazel wurde schon damals berichtet, mich hat man schlicht übersehen.
Das ist kein Einzelfall. Seit gut zwanzig Jahren stehe ich auf deutschsprachigen Bühnen, und es grenzt fast an Kunst, wie konsequent mich der öffentlich-rechtliche Rundfunk meines eigenen Landes in dieser Zeit übergangen hat. Manchmal frage ich mich, wofür ich eigentlich Billag– und heute Serafe-Gebühren bezahle – denn mir gegenüber erfüllt dieser Rundfunk seinen Auftrag bisher nicht.
TagesWoche (Basel), Donnerstag, 21. Januar 2016: „Hazel Brugger und Roger Stein für «Prix Pantheon 2016» nominiert“ (sda).

