„Bequem und einschmeichelnd sind die Lieder nicht“ – BLOOM über „Lieder eines postmodernen Arschlochs“
Im Mai 2007 hat Kai Schmidt in BLOOM – das Musikmagazin unser Album „Lieder eines postmodernen Arschlochs“ besprochen. Die Rezension erschien am 16. Mai 2007 und beginnt mit einer Feststellung, die wir gern unterschreiben:

„Bequem und einschmeichelnd sind die Lieder des Duos Wortfront nicht. Wie der Name schon vermuten lässt, wird das gesungene Wort besonders gezielt eingesetzt.“
Kai Schmidt, BLOOM – das Musikmagazin, 16. Mai 2007
Er stellt uns kurz vor: Sandra, seit vielen Jahren mit Soloprogrammen auf den Chansonbühnen in Europa und den USA unterwegs – auch mit den Liedern ihres Vaters Georg Kreisler –, wage nun mit Roger als Autor und Komponist „neue experimentelle Wege“. Ob HipHop auf dem Klavier oder minimalistisch arrangierter Sprechgesang: Der Inhalt scheint ihm „immer im Vordergrund zu stehen“. Die „Söldner der Gegenwart“ kenne mit Sicherheit jeder, vielleicht auch das eine oder andere karrieristische „Postmoderne Arschloch“ – und wer ehrlich zu sich selbst ist, begegne dabei auch den eigenen Unzulänglichkeiten. Etwa dann, wenn man vor dem Engagement für andere doch „Erst einen Kaffee“ braucht.
Ganz ohne Einwände kommt die Kritik nicht aus: Die verschiedenen Stile wirken auf ihn erfrischend, aber auch etwas zusammengewürfelt, und bei manchen Songs hätten weniger Soundeffekte vielleicht mehr bewirkt. Besonders authentisch und emotional findet er die klassisch gesungenen Chansons wie „Herbstmanöver“ und „Kein Beweis“. Sein Fazit:
„In jedem Fall lädt diese CD zum mehrmaligen Hören ein, da sie ihren gesamten Gehalt sicher nicht beim ersten Mal offenbart.“
Kai Schmidt, BLOOM – das Musikmagazin, 16. Mai 2007
BLOOM – das Musikmagazin, 16. Mai 2007: „Wortfront – Lieder eines postmodernen Arschlochs“ von Kai Schmidt.

