„Zwischen Wortbeat und Kammermusik“ – Erlanger Nachrichten über Wortfront im Fifty-Fifty
Im Mai 2006 gastierten wir mit unserem Programm „Lieder eines postmodernen Arschlochs“ auf der Theaterbühne Fifty-Fifty in Erlangen. Natalie Bost schrieb darüber in den Erlanger Nachrichten vom 16. Mai 2006 unter dem Titel „Zwischen Wortbeat und Kammermusik“ – mit der Unterzeile „‚Wortfront‘ überzeugte im ‚Fifty‘“.

Wegen des provokanten Programmtitels hatten etliche vorab urteilende Zuschauer ihre Karten wieder storniert. So wurde nur ein kleines Häufchen Theatergänger für seine Bereitschaft zum Restrisiko belohnt:
„Die Wiener Formation ‚Wortfront‘ präsentierte im ‚fifty fifty‘ eines der philosophisch-intelligentesten und zeitgeisttreffendsten Musikkabarettprogramme der letzten Zeit.“
Natalie Bost, Erlanger Nachrichten, 16. Mai 2006
Mit einem Augenzwinkern fügte sie an: Hätten wir im Titel brav angegeben, dass wir Lyrikvertonungen für die Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft machen, etablierte Dauergäste der Wiener Kunstszene und mehrfach preisgekrönt sind, wäre das Publikum des Erlanger Poetenfests herbeigeströmt.
Die Kritikerin beschrieb, wie Sandra, Tochter der schwarzhumorigen Chansonlegende Georg Kreisler, das gesellschaftskritische Werk ihres Vaters nun gemeinsam mit Roger als Gesangsduo fortführte – mit aktuellen Texten und Kompositionen von Roger, der sang und am Flügel spielte. Ein elektronischer Halbplayback-Soundteppich machte den Kreis von Wortbeat, Chanson, Kammermusik und Klangcollage komplett.

Begleitet wurden wir von einem „furiosen jungen Kammermusikduo“: Lucia Hall an der Geige und Arne Kircher am Cello stellten ihre virtuosen HipHop-Inventionen vor – „Nr. 6“ und „Nr. 9“ –, „denen etwas Rasant-Düsteres anhaftet“.
Der Artikel aus den Erlanger Nachrichten vom 16. Mai 2006 als PDF:

