„Pop mit Bonus“ – OÖNachrichten im Interview mit Wortfront vor dem Posthof Linz
Vor unserem Konzert im Linzer Posthof am 27. Februar 2010 hat Reinhold Gruber für die Beilage „was ist los?“ der OÖNachrichten mit Sandra und Roger Stein gesprochen. Überschrift: „Pop mit Bonus“. Er beschreibt, wie wir drei Jahre zuvor Österreich den Rücken gekehrt hatten, um in Deutschland für Furore zu sorgen – und nun mit unseren „Liedern eines postmodernen Arschlochs“ in die alte Heimat zurückkamen.

„Wort um Wort entsteht Sprache, wachsen Geschichten, breiten sich Sichtweisen aus. Selten genug verbindet sich der Geist des Wortes mit Ironie und dann noch in großartiger Symbiose mit Musik. Bei Wortfront unterhält man sich blendend und spitzt gerne die Ohren.“
Reinhold Gruber, OÖNachrichten, „was ist los?“, 2. Februar 2010
Im Interview geht es darum, wie Wortfront entstanden ist – Sandra sagt, es sei eher „gewuchert“, Roger korrigiert: „Sag ‚gewachsen‘, das klingt besser.“ Eigentlich wollte jeder von uns sein eigenes Ding machen, „aber es kam zufällig immer nur Gemeinsames raus“. Roger erklärt, warum „Chanson“ für uns eigentlich der falsche Begriff ist:
„Wir verstehen unsere Musik schon im weitesten Sinn als Pop – deutschsprachiger Pop mit Extrabonus oder so.“
Roger Stein im Interview, OÖNachrichten, „was ist los?“, 2. Februar 2010
Auf die Frage, ob wir gegen den Strom des Mainstreams schwimmen, meint Sandra, Mainstream gebe es „sowieso nur noch in den Köpfen der Musikindustrie“ – so viele Menschen hörten gerne Schostakowitsch und trotzdem auch Robbie Williams und Jethro Tull. Und es gebe „ein ungestilltes Bedürfnis nach Songs, die die Wirklichkeit spiegeln“. Über unsere Arbeitsweise sagt Roger: „Es überlässt keiner von uns auch nur ein Wort oder einen Ton dem Zufall. Wir arbeiten sehr genau! Das ist auch manchmal ziemlich anstrengend.“
„Roger ist eben nicht ‚nur‘ Autor oder ‚nur‘ Komponist – sondern beides aus vollem Herzen, und ich als Interpretin lege sowieso größten Wert darauf. Unsere Lieder werden ja auch nicht erarbeitet, sondern erstritten.“
Sandra Kreisler im Interview, OÖNachrichten, „was ist los?“, 2. Februar 2010
Im Infokasten erinnert die Zeitung daran, dass wir für „Lieder eines postmodernen Arschlochs“ mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurden, und verspricht für den Posthof-Abend mit Live-Band: „Ein Abend für alle Sinne scheint garantiert.“
Im Posthof waren wir schon 2007 und 2008 – hier die Berichte aus dem Kurier, ÖSTERREICH und dem Liedermacherforum.
Danke, Linz!
OÖNachrichten, Beilage „was ist los?“, Seite 8, Februar 2010: „Pop mit Bonus“ (In der Titelrolle) von Reinhold Gruber.

