„Ein Meister der Stimmungen“ – nordbayern.de über „Lieder ohne mich“ in der Comödie Fürth

Im Februar 2014 war ich mit meinem Soloprogramm „Lieder ohne mich“ in der Comödie in Fürth zu Gast. Sigrun Arenz schrieb darüber auf nordbayern.de: „Ein Meister der Stimmungen – Der vielseitige Künstler Roger Stein mit Liedern in der Comödie Fürth“.

Roger Stein singt am Flügel ins Mikrofon
Am Flügel – Fotograf unbekannt

Sie beschreibt, wie mein Abend begann: Unerbittlich tickt das Metronom, „eine hörbare Erinnerung an unaufhaltsam verrinnende Lebenszeit“, und ich fordere in „ZeiT.“ Zeit für die schönen Dinge des Lebens – eine Absage an „Zeitzigarren wie bei Momo“. „Literarischer HipHop“ sei so gut oder schlecht wie jede andere Zuschreibung, denn ich ließe mich „nicht ohne weiteres musikalisch einordnen“.

„Dabei ist Stein am besten, wo er entweder ganz ernsthaft und oft leise wird, oder da, wo er unverschämt böse, witzig und bissig wird.“

Sigrun Arenz, nordbayern.de, 15. Februar 2014

Ehrlich ist sie auch mit dem, was dazwischen liegt: Das sei „ein bisschen schön und gut getextet und rübergebracht“, hebe sich aber „nicht unbedingt von so manchen belanglosen Popsongs ab“ – die ich selbst mit „Ich sag dadubadudabuda“ auf die Schippe nehme. Das nehme ich so mit.

„Die Highlights des Abends gehen darüber hinaus – da geht es in einem musikalisch untermalten Sprechtext um Fritz, den einfachen Bauernsohn, der besser mit Pferden kann als mit Menschen, und dessen Geschichte über zwei Weltkriege und drei Generationen hin erzählt wird in einer leisen, ruhigen Ballade.“

Sigrun Arenz, nordbayern.de, 15. Februar 2014

Wild ging es dagegen bei Goethe, Schiller und der letzten Grillwurst zu, mit Kalauern vom „Wilhelm Teller“ und dem Vorwurf, nicht mehr alle „Torquato Tassos“ im Schrank zu haben. Und zum Schluss beschuldigte ich das Publikum: „Sie kaufen alle heimlich Volksmusik“ – das Publikum ließ sich, wie sie schreibt, „zumindest die musikalische Version dieses Vorwurfs begeistert gefallen“.

Auch in Böblingen haben sich Goethe und Schiller um die Wurst gestritten – hier die Kritik der Kreiszeitung.

Danke, Fürth!

nordbayern.de, Fürth, Samstag, 15. Februar 2014: „Ein Meister der Stimmungen – Der vielseitige Künstler Roger Stein mit Liedern in der Comödie Fürth“ von Sigrun Arenz.

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